Colloquium - Herborn
Colloquium - Herborn

Interdisziplinäre /integrative Behandlungskonzepte der Kiefergelenktherapie

MRT-gesteuerte Schienenbehandlung für Patienten mit CMD

(Dr. Nenad Popovic)

Patienten mit anamnestisch vorhandenen Kiefergelenkbeschwerden werden mittels Manueller Funktionsanalyse getestet. Bei Bestätigung des Verdachts wird eine MRT angeordnet. Hierfür werden für den Patienten individuell genau definierte Silikonbisshilfen erstellt.

 

           1. MRT-Bildgebung zur Diagnostik bei

  • Kiefergelenkknacken, Pressen/ Knirschen

  • positiver Manueller Strukturanalyse/ Manueller Funktionsanalyse, Kieferklemme/ sperre

  • schmerzhaften craniofazialen Verspannungen

  • bestimmten Formen der Retrogenie mit retra­lem Zwangsbiss (Klasse II/2, Tiefbiss)

  • bestimmten Formen der Progenie mit craniodor­saler condylärer Kompression

  • ehemaligen Klasse III-Patienten, die kieferchirur­gisch „an die Wand gestellt wur­den“, d.h. Klasse I – Patienten mit iatrogener craniodorsaler condylärer Kompression!

  • Polyarthritiden, JIA, Arthosen

     

    2. Korrektes Lesen von MRT-Aufnahmen

  • Optimale Vorbereitung: Silikonbisshilfen und Patienteninstruktion zum richtigen Einsetzen derselben.

  • Welche Bisse werden überhaupt genommen und warum?

  • Welche Sequenzen werden gefahren? Warum?

  • Welche Gewichtung? Was sehen wir?

  • Statische vs. dynamische Sequenzen: diagnosti­scher „Nährwert“

  • Parasagittale vs. paracoronare Schichtung: räum­liche Darstellung von Gelenkpathologien

     

    3. Interpretation der Befunde und Diagnostik

  • MRT: Normalbefund und Pathologie – Was ist schon normal? Die Evaluation.

  • Was sieht man in der MRT, was man im CT ver­passen würde?

  • Korrelieren Bildgebung und Symptomatik? Was sehe ich? Was sagt der Patient?

  • Integration der Bildgebung mit den Befunden der Manuellen Strukturanalyse/ Manuellen Funktionsanalyse und der Anamnese

  • Wie kann dem Patienten optimal geholfen wer­den? Ein Gesamtbild entsteht.          

           4. Behandlungsplanung

  • Individualisierte Therapie

  • Therapie basierend auf einer fundierten Diagnos­tik

  • Effiziente Behandlung mit einem auch langfris­tig stabilem Ergebnis

  • Stimmiges Gesamtkonzept aus Befunderhe­bung, Diagnose und Therapie

Physiotherapie im Rahmen der CMD-Therapie

- begleitend, unterstützend, ursächlich?

(Matthias Löber)

 

Die Behandlung der Craniomandibulären Dysfunktion erfordert eine interdisziplinäre Herangehensweise. Physiotherapeutische Behandlungskonzepte (Manuelle Therapie, Osteopathie) spielen dabei eine wesentliche Rolle.

 

In diesem Kursteil werden einfache Untersuchungstechniken der craniocervicalen Region in Theorie und Praxis, dargestellt, um eine klinische Entscheidungshilfe zu geben, ob eine physiotherapeutische Intervention erforderlich ist.

  • Obere Kopfgelenke (C0/1, C1/2)
  • Cervicalsegment C2/3
  • Neurale Strukturen (trigeminales System)
  • Biomechanische und neuroreflektorische Interaktion mit dem Temporomanibulargelenk
  • Verbindungen mit dem cervicalen Fasziensystem
  • Das Temporomandibulargelenk und obere HWS innerhalb der Posturologie (aufsteigende /absteigende Läsionsketten)

Klasse II für alle Fälle! - Für alle Fälle vorgesorgt?

Durchblick im Chaos der vielen Compliance unabhängigen Klasse II-Geräte!

 

In diesem Kurs sollen die grundlegenden Unterschiede der vielschichtigen Kl.II-Malokklusion (Rücklage des Unterkiefers, prognather Oberkiefer, Raummangel, Mesialwanderung der Seitenzähne…) mit jeweils spezifischer Geräteauswahl herausgearbeitet werden. Dabei werden die verschiedenen Apparaturen im Detail vorgestellt und Einsatzgebiet, Wirkweise, Vor- und Nachteile, sowie Herstellung, Eingliederung und Aktivierung des jeweiligen Gerätes aufgezeigt. Der Kurs soll praxisnahes Wissen und unsere persönliche Erfahrung, die wir uns in der Praxis erarbeitet haben, vermitteln und Ihnen den Durchblick im Chaos der vielen verschiedene Compliance-unabhängigen Kl.II-Geräte verschaffen.

 

Kursinhalt:

 

  • Vorstellung der unterschiedlichen Kl.II-Geräte                                                          (u.a. Herbst, Fixed Functional F21, CBJ, SUS, Forsus, Jusper-Jumper, BBC, Pendulum, Distal-Jet,...)
  • Herausarbeiten der Indikationen bei den unterschiedlichen Fehlstellungen
  • selettale und dentale Wirkung je nach Apparatur
  • Vor- und Nachteile der Apparaturen
  • Fallspezifische Auswahl der Therapie
  • interdisziplinäre Zusammenarbeit von Praxis und Labor

 

Zielgruppe: Kieferorthopäden 



Kursdauer: 9.00 - 18.00 Uhr

 

Inklusive: Kursskript und Zertifikat, Mittagessen, Kaffee

 

Kursort: Colloquium Herborn

 

Indirektes Kleben - schneller zum Erfolg!

Die indirekte Klebetechnik – unverzichtbar für optimierte Effizienz, Präzision und mehr Komfort!

 

Mehr und mehr bieten Kieferorthopäden ihren Patienten diesen Service an.

Wir werden Ihnen bewährte Methoden vorstellen, die schnell, einfach und

Praxisnah umsetzbar sind!

 

Kursinhalt:

 

• Theoretische Einführung

• verschiedene Materialien und Methoden

• Vorgehen am Patienten und im Labor

• Praktische Übungen inkl. Bracketpositionierung

• Verschiedene Transfermöglichkeiten

• Besonderheiten, selbstligierende Systeme

• Fehlervermeidung

• Abschlussbesprechung

 

Zielgruppe: Kieferorthopäden

 

Kursdauer: 9.00 - 17.00 Uhr 



Inklusive: Kursskript und Zertifikat, Brackets und Material, Mittagessen, Kaffee

 

Kursort: Colloquium Herborn

 

 

 

Wir wünschen Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

Kurstermine 2019

Kurstermine 2019.pdf
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